Besser drauf, mit warmen Essen im Bauch

Wir feiern das Leben! – Unser Sommerfest

Das Motto des diesjährigen Sommerfestes der Mobilen Bullysuppenküche e.V. für Menschen ohne Obdach, bei dem Freunde des Vereins und Nachbarn ebenso herzlich willkommen waren, lautete ‚Wir feiern das Leben!‘.

Es sich einfach mal ein paar Stunden gutgehen lassen, zu genießen und Spaß zu haben, das war der Plan. Und das alles kostenlos.

Samstag, den 18.September, um 13 Uhr, kurz vor der Öffnung des Eingangs setzte Nieselregen ein, obwohl der Wettergott aus der Wetter-App einen regenfreien Tag vorhergesagt hatte. Aber genauso wie der Regen schlagartig aufhörte, fiel auch der Vorbereitungsstress von allen Helfenden ab und Vorfreude auf das Fest setzte sich durch. Julia Radojkovic eröffnete das Fest während sich der Innenraum füllte und stellte dabei die drei Bands Sixtasy, Annie Anyway, Dewdrops of Mercy, das Arztmobil Hamburg, das Women’s Health Team (WHT), das Team vom Mega-Dart und die Hamburger Tiertafel vor. Sie alle waren der Einladung des Bullyteams gefolgt oder hatten von sich aus angeboten, bei dem Fest mitzuwirken.

Rockig starteten die Sixtasys ihren Liveauftritt, während sich die Schlange der wartenden Gäste abbaute. Obwohl es wegen der Corona-Regeln nicht so schnell durch den Eingang ging, war die Stimmung von Beginn an entspannt und ausgelassen. Alle bekamen zur Begrüßung eine Rucksacktasche mit Hygieneartikeln und ein T-Shirt geschenkt. Die einen suchten sich ein gemütliches Plätzchen, die anderen organisierten sich etwas vom Grill, Kartoffelsalat oder eine der Suppen. Viele lauschten der Musik – inzwischen von Annie Anyways-, hielten Klönsnack oder spielten Mega-Dart. Egal ob groß- ob klein, ob jung-ob alt, ob Gast-ob Helfer oder ob Frau-ob Mann, alle bekamen kindliche Spiellust und warfen oder schossen Bälle auf die überdimensionale luftgefüllte Dartscheibe. Bei Kaffee und Kuchen und nach vielen tollen Momenten des Austausches spielten Dewdrops of Mercy ihre Musik. Leider läuteten sie damit auch den Schluss des Festes ein. Am Ende hatten über 200 Gäste und gefühlt ebenso viele Hunde das Fest gefeiert und rund 40 Besuchende die Ärzte oder Frauenärzte aufgesucht. Lebensmittel- und Tierfutter-Ausgaben rundeten das Fest noch mal ab. Gäste und Helfer hatten gemeinsam eine gute Zeit, die alle Mühen wert waren.