Team

Julia Radojkovic

Seit 2014 bin ich mit meinem Bully auf Hamburgs Straßen unterwegs. Im März 2016 habe ich dann offiziell die Mobile Bullysuppenküche gegründet und organisiere sie nun auch als Vorstand unseres 2017 gegründeten Vereins. Der Verein wird ausschließlich durch ehrenamtliche Arbeit geführt und ist uneigennützig für die obdachlosen Menschen aktiv. Die zahlreichen Helfer*innen in Ihrer Vielseitigkeit und Einsatzbereitschaft machen das Bullyteam aus, welches aktuell aus einem Stammteam von 20 Menschen besteht.
Meine Motivation immer weiter zu machen trotz mancher Wiederstände und immer wieder neu zu lösender Probleme ist, das Vertrauen der Menschen in uns und all die vielen kleinen Wunder berührender Erlebnisse Vorort. Es ist schön zu sehen, dass wir zusammen eine Menge bewegen können. Wir können Menschen helfen Hoffnung, ein wenig Zuversicht und Kraft zurückzugewinnen.

Stephan

Stephan Wortmann

Patrick Schuppius

Ich bin seit Anfang 2018 bei der Mobilen Bullysuppenküche dabei. Heute nur noch als Kassenwart.
Das Hauptanliegen des Projektes, Obdachlose zu unterstützen, liegt mir sehr am Herzen und ich habe hier genau den richtigen Platz gefunden, um mich für diesen Zweck einsetzen zu können. Ich finde es genial, Menschen an Tagen zu versorgen, wo alle anderen sozialen Einrichtungen geschlossen haben und an Orten zu unterstützen, an denen sonst niemand unterstützt. Ich schätze es außerdem, dass bei uns die Kontaktpflege und das menschliche Miteinander, eine große Rolle spielt.
Auf das Projekt aufmerksam geworden bin ich durch einen Obdachlosen, zu dem ich schon seit einigen Jahren viel Kontakt habe und der seit Anfang 2017 von Julia persönlich unterstützt und betreut wurde.

Rolf Jürgen Raykowski „Locke“

Ich bin nun seit 2000 schon Helfer in einer Obdachlosen-Tageseinrichtung auf St.Pauli, nachdem ich auch schon ohne Obdach war in meinem Leben.
Die Idee mit der Mobilen Suppenküche fand ich toll und habe sie draußen selbst erlebt und deshalb helfe ich Julia und bin Teil des Teams geworden. Es macht mir Freude Gutes zu kochen für die, die Hunger haben und eben auch an den Sonntagen zu versorgen, denn ich weiß wie es ist wenn man nirgends was bekommt.

Michael Finnern

Ich traf Julia tatsächlich aus beruflichen Gründen zu einem Kennlerngespräch. Die Energie und die „ich will was bewegen für Menschen“-Haltung von Julia sprangen mir förmlich entgegen. Als ich dann von dem Wiederaufleben des Bullysuppen-Projekts gehört habe, war eigentlich schon völlig klar, dass ich aktiv mitmachen möchte. Mein Innerstes hat mir da keine Wahl gelassen. Eine gute Entscheidung, denn ich durfte inzwischen viele tolle Menschen treffen.
Aus beruflichen Gründen bin ich kaum noch in Hamburg und kann bei der Ausgabe und den dazugehörigen Tätigkeiten kaum mitwirken. Aber ich kann mich für das Projekt einsetzen, in dem ich Aufgaben, die auch aus der Ferne zu lösen sind, übernehme, damit die anderen Teammitglieder mehr Zeit haben, sich um den eigentlichen Zweck des Vereins zu kümmern: Der Versorgung von Obdach- und Mittellosen mit warmer Suppe, einem Lächeln und einem Ohr nach Bullyteam Art.

Mascha Stubenvoll

Ich habe Julia über Kamile kennengelernt, die damals die Initiative „Ein Rucksack voll Hoffnung“ durchgeführt hat. Seitdem helfe ich bei den Verteilungen der Bullysuppenküche mit und bin auch im Gründungsteam des Vereins Mobile Bullysuppenküche e.V. Mir gefällt die Herzlichkeit im Team sehr gut und das es eine direkte Hilfe im Kontakt mit den Bedürftigen ist.

Lane Muck

Ich komme aus Wiesbaden und habe mich dort auch schon für Obdachlose engagiert. Nach meinem Umzug nach Hamburg wollte ich mich weiter für diese Menschen einsetzen. Julia habe ich über einen Freund kennengelernt und finde toll was das Team auf die Beine stellt.

Mario Harm

Kia Gütschow

Ich habe die Bullysuppenküche kennengelernt, weil ich gelegentlich 10-20 gebrauchte Schlafsäcke von einer Kleiderkammer auf dem Land mit nach Hamburg nehme, da diese keine Verwendung dafür haben. So auch an Weihnachten 2017. Wie immer wollte ich diese zu einer Organisation bringen die Spenden an Obdachlose verteilt, aber stellte fest, dass alle geschlossen sind. Nach einiger Recherche stieß ich auf die Bullysuppenküche und traf mich mit Julia.
Ich war zu früh dort, als der Bully kam, hatte ich alle Schlafsäcke schon verteilt an die wartenden Menschen! Julia fragte, ob ich nicht noch weiter beim verteilen helfen möchte. Seit dem bin ich wenn es die Zeit erlaubt mit Freude dabei.

Susanne Gertz

Ich habe Julia im Februar 2018 über meine Firma kennengelernt. Wir spenden Lebensmittel an die Bullysuppenküche. Da ich mich schon über einen längeren Zeitraum mit den Gedanken befasst habe, Menschen in Not zu unterstützen und mich Julias Engagement und ihre Energie so faszinierte, habe ich mich entschlossen bei der Verteilung mitzuhelfen.
Ich finde es sehr sinnvoll Obdachlose mit warmen Essen zu versorgen. Während der Sonntagsverteilungen entsteht ein direkter Kontakt um sich auszutauschen.
Im Team habe ich schon so wundervolle Menschen kennenlernen dürfen, dass es mich persönlich berührt hat, wie viele Schicksale es in unserer Stadt gibt. Deshalb glaube ich auch, dass die Bullysuppenküche ein großer Halt für diese Menschen bedeutet.
So ein Projekt steht und fällt auch mit den aktiven Helfern, die dazu beitragen das Verteilungen so stattfinden können und dafür muss ständig weiter geworben werden denn es braucht Kraft und Energie und das jeden Tag! Es macht mir Freude das ich ein Teil davon bin.

Monique

Michael Gley

Annika K.

Ich habe Julia bei einer Ihrer Verteilungen kennen und ihre Arbeit schätzen gelernt. Ich war begeistert von ihrer offenen Art und dachte sofort „da möchte ich mithelfen“, denn in meinem Leben verlief vieles holprig und auch ich lebte einige Zeit auf der Straße und in Notunterkünften. Insofern weiß ich wie es ist nix zu haben. 
Mich macht es glücklich dankbare Menschen bei der Verteilung zu sehen und zu wissen “ wir haben ihnen ein Stück weit geholfen“.

Rico Hennerici

Ich bin durch eine Reportage im Jahr 2019 auf Julia und die Mobile Bullysuppenküche aufmerksam geworden. Sofort war ich von „dieser taffen Frau mit dem unterstützenswerten Projekt“ begeistert – Julia. Eine ihrer Aussagen in der Reportage ging mir nicht mehr aus dem Kopf: „Es gibt keinen Tag, an dem man nicht mit der Armut in unserer Stadt konfrontiert wird“ und mir wurde klar „Ja, das ist so verdammt richtig. Ob in U-Bahn, Bahnhof, Einkaufsstraße oder gar am Airport!“ Da es mir meiner Meinung nach an nichts fehlt, war diese Message der Multiplikator, dass ich anfangen wollte etwas zurückgeben. Eben denjenigen zu helfen, die nicht so viel Glück hatten auf ihrem Weg. So bewegte es mich zu Julia und dem Bullyteam. Es ist einfach toll mit Menschen unter der gleichen Motivation zusammenzuarbeiten. Dabei gibt es mir unbeschreiblich viel zurück, wenn ich merke, dass wir mit einer warmen Mahlzeit, trockenen Socken und einem offenen Ohr den Tag anderer schon zu einem erfolgreichen Tag machen können.

Johanna Schmitz

Seit Dezember 2019 bin ich Teil des Teams. Lange habe ich nach einem Ehrenamt gesucht durch das ich etwas an Menschen zurückgeben kann, die nicht immer auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Mich hat Julias Engagement und ihre Arbeit sehr berührt. So war für mich schnell klar, dass ich das Team unterstützen will. Die Arbeit in diesem bereichert mich sehr, vor allem weil ich sehr viele tolle und engagierte Menschen kennenlerne.  So freue ich mich auf viele spannende Einsätze.

Stephanie Koch

Durch Rico und Johanna lernte ich die Arbeit der Bullysuppenküche kennen. Mein Vater hat früher Waren für die Tafel ausgeliefert und so habe ich in meiner Jugend auch mal bei den Touren ausgeholfen. Schon damals hat es mich berührt und zum Nachdenken animiert, dass es Armut auch in unserem Land, gar in unserer Stadt gibt und das auch nicht unbedingt zu knapp. So war ich auch direkt motiviert bei Julias Projekt mitzuhelfen. Nach dem ersten „Schnuppereinsatz“ war für mich so klar: Hier bleibe ich, hier gebe ich etwas zurück. Es ist einfach ein tolles Gefühl mit den Kräften eines Teams anderen ein wenig Kraft spenden zu können.